Ökumenische Sozialstation im Landkreis Dillingen e.V. 

Grußwort des 1. Vorsitzenden

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage der

Ökumenischen Sozialstation im Landkreis Dillingen e. V.!

 

10 Pfarr- und Kirchengemeinden aus dem Landkreis Dillingen haben sich 1978 mit ihren Krankenpflegevereinen zur „Ökumenischen Sozialstation“ zusammengeschlossen. Seit dieser Zeit hat sich diese soziale Einrichtung einen hervorragenden Namen gemacht. In fünf Pflegegruppen betreuen 75 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich ca. 850 pflegebedürftige Patienten im Landkreis.

 

Auf dem Hintergrund des Leitbildes, das sich die Sozialstation gegeben hat, arbeitet sie auf der Grundlage unseres christlichen Menschenbildes, welches die Würde und Einzigartigkeit menschlichen Lebens vom ersten Augenblick bis zum letzten Atemzug achtet. Unsere Ökumenische Sozialstation arbeitet nach den professionellen Grundsätzen, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Weltanschauung.

 

Neben den normalen Tätigkeiten der Krankenpflege übernehmen wir auch die Begleitung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen, damit ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt und ein Abschiednehmen in Frieden ermöglicht wird.

 

 

Pfarrer Alios Rossmanith

 

 

 

Im Namen der Vorstandschaft der Ökumenischen Sozialstation danke ich ganz herzlich der Geschäftsleitung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren – oft auch sehr anstrengenden – Dienst an unseren kranken, betagten oder in Bedrängnis geratenen Mitmenschen und ihren Familien.

 

Wer Fürsorge so menschlich geben kann und – dankbar dafür – erleben darf, wie es dieser Text aus Afrika ausdrückt, ist wirklich selig zu preisen.

 

Selig, die Verständnis zeigen für meinen stolpernden Fuß und meine zitternde Hand!

Selig, die begreifen, dass mein Ohr sich anstrengen muss, um alles aufzunehmen, was man zu mir spricht!

Selig, die zu wissen scheinen, dass mein Auge trübe und meine Gedanken träge geworden sind!

Selig, die mit freundlichem Lächeln verweilen, um ein wenig mit mir zu plaudern!

Selig, die niemals sagen: „Diese Geschichte haben Sie mir heute schon zweimal erzählt“!

Selig, die mich erfahren lassen, dass ich geliebt, geachtet und nicht allein gelassen bin!

Selig, die mir in ihrer Güte die Tage erleichtern, die mir auf dem Weg in die ewige Heimat noch bleiben!

(Aus Afrika)

 

Bei allen, die diese wertvolle Aufgabe unserer Sozialstation – durch ihr Vertrauen, ihr Mitdenken und Mitfühlen und auch durch ihre finanzielle Unterstützung – mittragen,

 

bedankt sich herzlich

Pfarrer Alois Roßmanith

 

auch im Namen der Vorstandschaft